Vereinssatzung

In der Fassung vom 20. Februar 2016

(Beschluss der Jahreshauptversammlung)


§ 1 - Name - Sitz - Symbol

  1. Der Verein führt den Namen „Die Wäschbachstelzen“ Erbenheimer Kerbegesellschaft 1960.
  2. Der Sitz des Vereins ist Wiesbaden-Erbenheim.
  3. Der Zusatz „1960“ im Vereinsnamen bezieht sich auf das Gründungsjahr.
  4. Tisch- und Fahnenbanner vereinigen drei Symbole Wiesbaden-Erbenheims: Wäschbach - Kirche - Apfelweinkrug.
  5. Der Verein ist in das Vereinsregister eingetragen.


§ 2 - Aufgaben

  1. Aufgabe der Kerbegesellschaft ist die Pflege althergebrachten Brauchtums anläßlich der Kirchweih.
  2. Zur Erreichung dieser gesetzlichen Aufgabe sind:
    a) Veranstaltungen abzuhalten und
    b) regelmäßige Zusammenkünfte abzuhalten.


§ 3 - Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft ist freiwillig und kann von jedem erworben werden, der unbescholtenen Rufes ist. Der Antrag auf Mitgliedschaft ist beim Vorstand schriftlich einzureichen. Dem Vorstand steht  ach Beratung das Recht zu, die Mitgliedschaft eines Antragstellers abzulehnen, wenn stichhaltige Gründe die Ablehnung erforderlich machen sollten, um der Schädigung des Vereinsansehens vorzubeugen
  2. Die persönlichen Daten der Mitglieder, wie Anschriften, Geburtsdaten, Hochzeitsdaten, Aktivitäten im Verein und sonstige Ehrenämter, werden für Vereinszwecke auf EDV geführt und gespeichert. Eine Weitergabe der Daten an Dritte ist nicht zulässig.
  3. Die Mitglieder unterscheiden sich in a) aktive Mitglieder, b) passive Mitglieder und c) Ehrenmitglieder.
  4. Ehrungen werden für 10, 25, 40, 50 und 60jährige Mitgliedschaft, sowie für besondere Verdienste ausgesprochen. Die Laufzeit für die Ehrungen beginnt mit der Vollendung des 16. Lebensjahres. Zu Ehrenmitgliedern können nur Personen ernannt werden, die sich besondere Verdienste im Verein erworben haben oder dem Verein 40 Jahre als Mitglied angehören.


§ 4 - Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Alle Mitglieder sind nach der Vollendung des 16. Lebensjahres stimmfähig. Die Mitglieder sind berechtigt, Vereinseinrichtungen im Sinne des Vereins zu benutzen und an allen Veranstaltungen und Festlichkeiten des Vereins teilzunehmen.
  2. Die Mitglieder sind verpflichtet, zur Einhaltung der Satzung des Vereins den übernommenen Ehrenstellen nach besten Kräften gerecht zu werden und zur Zahlung des in der Jahreshauptversammlung beschlossenen Beitrages.


§ 5 - Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt, durch Streichung, durch Ausschluß oder durch Tod. Der Austritt kann jederzeit durch schriftliche Erklärung erfolgen. Das Mitglied verliert dadurch jeden Anspruch an den Verein, jedoch bleiben die dem Verein zugefügten Schäden dadurch unberührt. Zu eventuellen Zahlungen ist der Austretende ausdrücklich verpflichtet.
  2. Die Streichung kann erfolgen, wenn ein Mitglied trotz Mahnung mit den Beiträgen mehr als drei Monate im Rückstand ist.
  3. Der Ausschluß eines Mitgliedes erfolgt durch den Vorstand bei groben Verletzungen der Satzung, bei unehrenhaften oder die Interessen des Vereins schädigenden Handlungen. Dem Mitglied ist hiervon schriftlich Mitteilung zu machen.


§ 6 - Beitragszahlung

  1. Die Beitragshöhe richtet sich nach den Bedürfnissen des Vereins und ist nur durch einen Beschluß in der Jahreshauptversammlung oder einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zu erhöhen oder zu ermäßigen.
  2. Mitglieder sind nach Vollendung des 16. Lebensjahres (siehe auch § 3.4) beitragspflichtig. Der Vorstand kann Bundeswehrpflichtigen, Schülern usw. den Beitrag stunden oder erlassen.


§ 7 - Vereinsvermögen

Alle Einnahmen und Mittel sind ausschließlich zu der Erreichung des Vereinszweckes zu verwenden.


§ 8 - Vereinsleitung

  1. Die Vertretung des Vereins erfolgt durch den Vergnügungsausschussvorsitzenden, den Bauausschussvorsitzenden, den Wirtschaftausschussvorsitzenden oder den Geschäftstellenleiter. Sie vertreten den Verein jeweils alleine. Sie können aus ihrer Mitte einen 1. Vorsitzenden und einen 2. Vorsitzenden bestimmen.
  2. Die Leitung und Verwaltung des Vereins liegt in den Händen des geschäftsführenden und des erweiterten Vorstandes.
  3. Der geschäftsführende Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Vergnügungsausschussvorsitzender, Bauausschussvorsitzender, Wirtschaftsausschussvorsitzender, Geschäftsstellenleiter, 1. Kassierer, 1. Schriftführer,
  4. Dem erweiterten Vorstand gehören an: 2. Kassierer, 2. Schriftführer, Vertreter Vergnügungsausschuss, Vertreter Bauausschuss, Vertreter Wirtschaftsausschuss, Anlagentechniker, Pressewart, Mitgliederbetreuer, Beisitzer, Chronist, Kerbevadder, Kerbevaddervertreter, Vertreterin Kerbemädchen, Vertreterin Ballett, Vertreter der Abteilungen.
  5. Ferner können in der Jahreshauptversammlung folgende Ehrenfunktionen gewählt oder auch vom Vorstand eingesetzt werden: Inventarverwalter, Mitgliedswart, Diese Personen gehören nicht dem Vorstand an, können jedoch zu dessen Sitzungen herangezogen werden.
  6. Der Vorstand wird auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Der Kerbevadder, sein Vertreter, der auch die Kerbeburschen vertritt, die Vertreterin der Kerbemädchen und die Vertreterin des Balletts sowie die Fahnenträger, die Fahnenbegleiterinnen und der Mundschenk werden nicht in der Jahreshauptversammlung, sondern in den jeweiligen Gruppen für die Dauer von einem Jahr gewählt. Diese Wahlen, insbesondere die des Kerbevadders, haben mindestens vier Wochen vor dem jeweiligen Kerbetermin stattzufinden. Auch die Vertreter der Abteilungen werden nicht in der Jahreshauptversammlung gewählt, sondern können in den einzelnen Abteilungen gewählt werden.
  7. Die Aufgaben des Vorstandes sind: a) Leitung des Vereins und Verwaltung des Vereinsvermögens, b) Ausführung der im Rahmen der Satzung gefassten Beschlüsse, c) Beschlussfassung über die zur Erfüllung von Verpflichtungen des Vereins erforderlichen Ausgaben.
  8. Der Vorstand wird durch eine der in § 8.1 benannten Personen einberufen. Sie sind verpflichtet eine Vorstandssitzung anzuberaumen, wenn mindestens die Hälfte des Vorstandes dies von ihm verlangt.
  9. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend ist. Die Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung.
  10. Von jeder Vorstandssitzung ist ein Protokoll anzufertigen, welches in der nächsten Sitzung genehmigt werden muss.
  11. Die Sitzungen des geschäftsführenden Vorstandes sind grundsätzlich nicht öffentlich. In den Sitzungen des erweiterten Vorstandes können Mitglieder als Zuhörer zugelassen und zu einzelnen Punkten gehört werden.


§ 9 - Aufgaben der Vorstandsmitglieder

  1. Die in § 8.1 benannten Personen sind die Repräsentanten des Vereins. Sie haben die Aufgabe alle Vereinsgeschehnisse zu überwachen und den Vorsitz in Versammlungen und Vorstandssitzungen zu führen. Ihnen obliegt die Gesamtorganisation des Vereins. Zu ihrem Aufgabengebiet gehört weiterhin die Vorbereitung bzw. die Mitwirkung bei sämtlichen geschäftlichen Abschlüssen.
  2. Der 1. Kassierer erledigt alle Geldangelegenheiten des Vereins und hat darüber die nötigen Bücher zu führen. Alle Belege über Einnahmen und Ausgaben müssen von ihm unterzeichnet und mit dem Vereinsstempel versehen sein. Dem geschäftsführenden Vorstand sowie den Kassenprüfern ist auf Verlangen Einblick in die Bücher zu gewähren. Am Schluss des Vereinsjahres stellt er einen ausführlichen Kassenbericht auf, den er der Jahreshauptversammlung vorträgt. Der 1. Kassierer hat das Recht, sich den 2. Kassierer zu Verwaltungsaufgaben beizuordnen.
  3. Der 1. Schriftführer hat die Aufgabe, von allen Versammlungen und Sitzungen Protokolle zu führen und diese dem Vorstand vorzulegen. Außerdem erledigt er den laufenden Schriftwechsel. Der 2. Schriftführer hat den 1. Schriftführer zu unterstützen bzw. zu vertreten.
  4. Der Vergnügungsausschuss hat in Zusammenarbeit mit dem Kerbevadder und dessen Stellvertreter die Aufgabe, die Kerbetage und alle Veranstaltungen des Vereins zu gestalten und für einen reibungslosen Verlauf der Programmfolge zu sorgen.
  5. Der Bauausschuss hat die Aufgabe, alle anfallenden Arbeiten in bautechnischer Art auszuführen und für eventuelle Materialbeschaffung Sorge zu tragen.
  6. Der Wirtschaftsausschuss hat die Aufgabe, alle wirtschaftlichen Arbeiten organisatorisch durchzuführen.
  7. Der Pressewart ist für die ausführliche Unterrichtung der Öffentlichkeit verantwortlich.
  8. Die Mitgliedsbetreuung hat die Aufgabe die Mitglieder im Sinne des Vereins bei Festen, bei Ereignissen im privaten Bereich und bei Veranstaltungen zu betreuen. Des weiteren soll durch die Mitgliedsbetreuung die Arbeit der Abteilungen des Vereins unterstützt werden. Die Mithilfe der Abteilungen bei Veranstaltungen soll aktiviert werden.
  9. Der Anlagentechniker soll die inzwischen umfangreichen technischen Anlagen, wie Lautsprecheranlagen, Beleuchtungsanlagen und Stromversorgungsanlagen bedienen und betreuen, sowie für Instandhaltung und Neuanschaffungen sorgen.
  10. Die Beisitzer können innerhalb des Vorstandes mit besonderen Aufgaben betraut werden.
  11. Der Chronist führt die Chronik des Vereins. Er trägt mit der Hilfe aller Vorstandsmitglieder alles Wissenswerte über das Vereinsleben zusammen und archiviert es.
  12. Der Kerbevadder oder sein Vertreter hat die Aufgabe, in eigener Regie die Kerbetage stimmungsmäßig zu gestalten.
  13. Die Vertreterin der Kerbemädchen hat sich für die Interessen der Mädchenabteilung im Vorstand einzusetzen und die Versammlungen ihrer Abteilung zu leiten. Ihre Vertreterin hat sie in allen Arbeiten zu unterstützen bzw. zu vertreten.
  14. Die Vertreterin des Balletts hat die Interessen der Ballettmädels im Vorstand zu vertreten und das Ballett zu betreuen.
  15. Die Vertreter der Abteilungen können im Vorstand ihre Abteilungsinteressen vertreten. Sie sind verpflichtet, die Vereinsinteressen und Vereinsaufgaben in den Abteilungen zu fördern.


§ 10 - Außerordentliche Mitgliederversammlung

  1. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann durch Vorstandsbeschluss jederzeit einberufen werden. Die Einberufung erfolgt durch die Personen, die in § 8.1 genannt sind.
  2. Außerdem muss eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden, wenn durch eine Unterschriftensammlung mindestens ein Drittel der wahlberechtigten Mitglieder dies verlangt. Die Forderung zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung muss schriftlich mit Angabe der Gründe und unter Vorlage der Unterschriftenliste der Vereinsführung eingereicht werden.
  3. Die Bestimmungen für die außerordentliche Mitgliederversammlung sind die gleichen, wie für die Jahreshauptversammlung.


§ 11 - Jahreshauptversammlung

  1. Die Jahreshauptversammlung soll am Anfang des Kalenderjahres einberufen werden. Sie wird durch den Vorstand einberufen und von den Personen, die in § 8.1 genannt sind, geleitet. Der Termin muss mindestens zwei Wochen vor dem Versammlungstage öffentlich im Erbenheimer Anzeiger und auf der Internetseite des Vereins bekannt gegeben werden.
  2. Eine ordnungsgemäß einberufene Jahreshauptversammlung ist jederzeit beschlussfähig. Die Beschlussfassung erfolgt mit einfacher Stimmenmehrheit. Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung.
  3. Anträge müssen acht Tage vor der Jahreshauptversammlung schriftlich beim Vorstand eingereicht werden.
  4. Über den Ablauf der Jahreshauptversammlung ist durch den Schriftführer ein Protokoll zu führen.
    Die Befugnisse der Jahreshauptversammlung sind:
    a) Entgegennahme der Tätigkeitsberichte des Vorstandes,
    b) Entgegennahme der Berichte der Kassenprüfer,
    c) Entlastung des Vorstandes,
    d) Neuwahl des Vorstandes nach § 8,
    e) Neuwahl der Ehrenfunktionen,
    f) Neuwahl der Kassenprüfer,
    g) Beschlussfassung über Anträge,
    h) Verschiedenes.
  5. Die Kassenprüfer dürfen nicht dem Vorstand angehören. Die Amtszeit der zwei Kassenprüfer beträgt zwei Jahre. Die Zugehörigkeit zu diesem Amt überschneidet sich jährlich, in jeder Jahreshauptversammlung ist ein Kassenprüfer für zwei Jahre zu wählen.


§ 12 - Auflösung des Vereins

  1. Der Verein kann nur aufgelöst werden, wenn zwei aufeinanderfolgende außerordentliche Mitgliederversammlungen die Auflösung beschlossen haben. Die zweite Versammlung muß zwischen der 4. und 8. Woche nach der ersten Versammlung stattfinden.
  2. Zum Beschluss der Auflösung ist jeweils eine Mehrheit von 2/3 aller anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.
  3. Das nach der Erfüllung aller Verbindlichkeiten verbleibende Vereinsvermögen wird mit Zustimmung des Finanzamtes und der Gemeinde einer ausschließlich für wohltätige Zwecke bestimmten öffentlich-rechtlichen Organisation übereignet.




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