Die Aktiven

 

Kerbevadder 2017: Marc Quint (2. v. li.) und sein Vertreter Tim-Oliver Weiß, eingerahmt von den Vertreterinnen der Kerbemädchen Laura Beppler (links) und Franziska Beltz

Die Aktiven der "Wäschbachstelzen" repräsentieren den Verein in der Öffentlichkeit. Sie sind eine bunte Gruppe aus jungen Mädels und Jungs, die auf allen Kerben, Veranstaltungen und Festen im „Ländchen“ vertreten sind und mit ihren „Wäschbachstelzen“-T-Shirts zeigen, wo sie hingehören. Sie sind allerdings nicht nur dazu da, um Werbung für den eigenen Verein zu machen und dabei auch noch Spaß zu haben. Sie unterstützen darüber hinaus die anderen Kerbegesellschaften (KGs) und lassen sich von deren Kerben und Shows inspirieren. Das Verhältnis zwischen den KGs beruht auf einer freundschaftlichen Basis, weil man sich immer freut, die anderen zu treffen.

An der Erbenheimer Kerb im September treten die aktiven Kerbemädels und -burschen mit ihren bunten Schärpen auf, feiern an ihrer eigenen Jägermeister-Theke und präsentieren samstags im Zelt ihre legendäre Playbackshow.

Allgemein lassen sich die Aktiven als eine aufgeweckte, sympathische Gruppe junger Menschen beschreiben, die sich stets über Nachwuchs freut.


Die Kerb aus Sicht der Aktiven

Am Kerbefreitag marschieren die Aktiven, begleitet von zahlreichen Kindern, mit Laternen zum Wäschbachstrand an der Egerstraße in Erbenheim und graben gemeinsam die Kerbepuppe aus. Mit stimmungsvollen Liedern, dem Kerbeschrei und einer Rede des Kerbevadders heißen die Aktiven die Kerb willkommen. Gemeinsam wandern sie wieder zurück zum Kerbezelt, wo die Gäste Freitagabend von einem Brillantfeuerwerk begrüßt werden, bevor im Zelt ein besonderer Show-Act die Bühne rockt.

Samstags an Kerb sind die Aktiven damit beschäftigt, das Zelt für den Heimatabend wieder herzurichten, die Playbackshow zu üben und sich im Vereinslokal „Zum Taunus“ einzustimmen. Abends laufen sie geschlossen in ihren blau-gelben Schärpen ins Kerbezelt ein, wo dem Kerbevadder die Glocke zum Einläuten der Kerb und die Kleiderbürste überreicht werden. Anschließend verteilen die Aktiven Freibier an die anderen Kerbegesellschaften, führen durch den Abend und präsentieren am späteren Abend die beliebte Playbackshow der Wäschbachstelzen. In diesen 30-45 Minuten bebt das Zelt, und keiner sitzt mehr still auf seinem Platz. Jedes Jahr studieren die Aktiven einen Mix ein aus Hits der 70er, 80er oder 90er Jahre sowie natürlich vom Besten aus den aktuellen Charts ein und beweisen, dass sie wissen, wie man Kerb feiert.

Der Kerbesonntag beginnt am Morgen mit dem ökumenischen Gottesdienst im Kerbezelt. Ab dem frühen Nachmittag schlängelt sich dann als Höhepunkt der Kerbeumzug durch ganz Erbenheim. Der Startschuss fällt in der 

Wandersmannstraße, wo die Aktiven mit Kerbepuppe, Mottowagen und Kerbehammel bereit sind, Erbenheim zu Fuß zu durchqueren. An vielen Häusern und Höfen machen sie Halt, singen ihre Kerbelieder und trinken mit den kerbebegeisterten Erbenheimern auf die meist sonnige und schöne Kerbezeit. Nachmittags, wenn der Zug allmählich beendet ist, laufen im Zelt bereits stimmungsvolle Lieder, und bei einem Snack kommen die Aktiven schnell wieder zu Kräften. Schließlich müssen sie ...

... montags schon früh wieder auf den Beinen und im Kerbezelt sein, denn da findet der Frühschoppen mit Unterhaltungsprogramm und Musik statt. Die Aktiven sind montags sehr damit beschäftigt, noch ihre letzten Kerbelose zu verkaufen, da Montagnachmittags die große Verlosung stattfindet. Bei dieser kann man den Kerbebaum, den Kerbehammel, eine Reise, Gutscheine o. ä. gewinnen. Im Anschluss lassen die Aktiven gemeinsam mit allen Mitgliedern, Freunden und Besuchern die Kerb ausklingen und freuen sich bereits auf das nächste Jahr.

 

 

 
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